Innenstadtmanagement sichtbar gemacht
Im Herbst 2025 waren Michael Ulmer und Marion Kirschner mit zwei roten Stühlen und einer Kamera in Vilsbiburg unterwegs. Entstanden sind kurze Filme über Innenstadtmanagement, das ISEK und sichtbare Veränderungen in der Innenstadt. Ein Schritt für mehr Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.
Was braucht es, um über Stadtentwicklung zu sprechen?
Manchmal nicht viel mehr als zwei rote Stühle, eine Kamera und die Bereitschaft, mitten in der Stadt stehen zu bleiben.
Im Herbst 2025 waren Michael Ulmer und Marion Kirschner für die Stadt Vilsbiburg unterwegs. Durch Gassen, über Brücken, vorbei an Baustellen, Leerständen, neuen Nutzungen und Orten, an denen sich sichtbar etwas verändert hatte. Entstanden sind kurze Filme und Bilder für Social Media und weitere Kommunikationsbereiche.
Kleine Einblicke in ein großes Thema: das Innenstadtmanagement und die Umsetzung des ISEK, des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts.
Dabei ging es darum, Dinge transparenter zu machen und dann zu erklären, was genau entstanden ist oder noch entstehen wird. Und zu zeigen, dass Stadtentwicklung nicht abstrakt bleibt, sondern direkt vor Ort spürbar wird: an Gebäuden, die wieder genutzt werden, an Plätzen, die neu gedacht wurden, und an kleinen Veränderungen, die im Alltag einen Unterschied machen.
Querfeld.Design zeigte in den Kurzvideos zum Beispiel, dass im Mühlbauerhaus wieder Licht brannte. Wo vorher Leerstand war, öffneten sich neue Perspektiven. Das klingt klein, bedeutet für eine Innenstadt aber sehr viel. Denn jede neue Nutzung bringt Menschen, Frequenz und Leben zurück in die Stadt.
Auch am Löchl wird bald Zukunft sichtbar. Bagger und Bauzäune erzählten dort von zwei wichtigen Stadtbausteinen: dem ehemaligen Haslbeck-Gebäude, in dem der Kulturraum zurückkehrte, und der neuen Genossenschaftsbrauerei direkt daneben. Ein Ort an der Vils, der Kultur, Begegnung, Genuss und Aufenthaltsqualität miteinander verbinden sollte.
Für uns waren die Dreharbeiten auch ein besonderer Blick auf die eigene Arbeit.
Denn wer mit Kamera und roten Stühlen durch Vilsbiburg zieht, merkt schnell: Es gibt viele Orte, an denen wir mitdenken, mitplanen und mitgestalten durften. Manche Veränderungen waren groß und sichtbar. Andere begannen leise. Mit einem Gespräch. Einer Idee. Einer offenen Tür. Einem neuen Blick auf einen bekannten Ort.
Genau darin liegt für uns die Kraft von Innenstadtmanagement. Es geht vor allem darum, Entwicklungen verständlich zu machen, Menschen mitzunehmen und Verbindungen herzustellen. Zwischen Verwaltung, Eigentümerinnen und Eigentümern, Gewerbetreibenden, Bürgerinnen und Bürgern und all den Orten, die eine Innenstadt ausmachen.
Die Kurzfilmreihe soll sichtbar machen, was sonst oft abstrakt bleibt:
Stadtentwicklung ist ein Prozess. Und dieser Prozess lebt davon, dass man darüber spricht.
Inhalt
AUTORIN:
Marion Kirschner / Querfeld.Design